Kinder und Jugendliche

 

 

therapiekind
Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich. Konfuzius

Kindliche Spracherwerbsstörungen

Ziele

  • Wortschatzerweiterung
  • sprachliches Selbstbewusstsein / Pragmatik
  • auditive Differenzierung des gesprochenen Wortes (hörendes Unterscheiden)
  • Abbau von fehlgebildeten Lauten, zum Beispiel Sigmatismus
  • Verbesserung der Mundmotorik
  • Erweiterung des Lautbestandes / Anbahnung fehlender Laute
  • Ausbau grammatikalischer Strukturen
  • Sprachanregung und Sprechfreude
  • Anschluß an einen altersgemäßen Sprachentwicklungsstand

Die logopädischen Aufgaben und Angebote werden, soweit es nötig ist, altersgerecht in Spiele eingebettet, so dass das Lernen Spaß macht und die Kinder in der Regel gerne kommen.

Lachende Kinder

Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

Ziele

  • Vorab ärztliche Abklärung des peripheren wie zentralen Hörens
  • Bewusstmachung und Differenzierung akustischer Höreindrücke des Alltags
  • Wortgrenzen erkennen, einzelne Sprachlaute heraushören
  • ähnlich klingende Laute unterscheiden lernen – z.B. Tasche / Tasse
  • Lautposition und Reihenfolge erkennen
  • Verbesserung der Merkfähigkeit
  • Phonologische Bewusstheit im weiteren und engeren Sinne als Vorläuferfähigkeit zum Schriftspracherwerb

Förderung von Ausdauer und Konzentration

Ziele

  • Verbesserung der Aufnahmebereitschaft / Hinhören / Zuhören
  • Hinwendung der Aufmerksamkeit auf ein Thema über einen angemessenen Zeitraum als Voraussetzung für therapeutisches Handeln

Heiserkeit / Stimmknötchen

Ziele

  • Abbau von „Schreiknötchen“
  • Erlernen stimmschonenden Verhaltens
  • stimmschonende Strategien im Alltag

Stottern – indirekte Therapie

Indirekte Therapie für junge stotternde Kinder mit Förderung der sprachlichen Kompetenzen in spielerischer Form und Hilfestellung für die Familie im positiven Umgang mit dem Phänomen Stottern.

Ziele

  • Elternberatung
  • Abbau von kommunikativem Stress
  • Zunahme der Sprechflüssigkeit

Stottern – ab Schulalter

Ab Schulalter wird anfänglich auch direkt am Sprechmuster bzw. der Stottersymptomatik gearbeitet.

Ziele

  • Stottern thematisieren
  • Entlastendes verbalisieren von Gefühlen zu dem Thema
  • Lockere, entspannte Atmung
  • Stottersymptome zuordnen können
  • Selbstkontrollierte Steuerung der Sprechunflüssigkeiten
  • Zunahme der Sprechflüssigkeit
Stottern ab Schulalter

Orofaciale Dysfunktion

U. a. Zungendysfunktion – auch als Ergänzung zu einer kieferorthopädischen Behandlung / Zahnspange

Ziele

  • Harmonisierung des Zusammenspieles der inneren und äußeren Mundmuskulatur
  • Einnehmen und halten der korrekten Zungenruhelage im Alltag
  • Angemessener Mundschluss
  • physiologische Nasenatmung
  • korrektes Schluckmuster
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